Schweizer Unternehmen verzichten jährlich auf 9 Milliarden von König Kunde

Schweizer Unternehmen haben im vergangenen Jahr durch nicht bezahlte Forderungen rund 9 Milliarden Franken verloren. Dies geht aus der neusten Studie hervor, welche das Kreditmanagement-Unternehmen Intrum Justitia erstellt hat. Allerdings steht die Schweiz im Bezug auf die Zahlungsmoral im europäischen Vergleich noch gut da. Europäische Unternehmen haben letztes Jahr insgesamt 312 Milliarden Euro verloren, was 2.7 Prozent aller Forderungen entspricht. 2009 betrug der Anteil 2.6 Prozent. Im Rahmen des „European Payment Index“ wurden 6’000 Firmen in 25 europäischen Ländern befragt.

Trotz Finanzkrise verbesserte sich Zahlungsmoral in der Schweiz

2010 wurden in der Schweiz  1.8 Prozent der Forderungen nicht bezahlt, 2009 waren es noch 2.3 Prozent. Damit ging der Anteil der unbezahlte Forderungen innerhalb eines Jahres um 22 Prozent zurück, wie Intrum Justitia in einer Mitteilung zur Studie schreibt. Zum Vergleich: In Deutschland blieben letztes Jahr 2.4 Prozent der Forderungen unbezahlt (2009:2.6%) und in Grossbritannien 3.2 Prozent (2009: 2.4%). Offensichtlich haben sich die Finanz- und Währungskrisen in unterschiedlichem Ausmass ausgewirkt.

Öffentliche Hand zahlt am spätesten, Privatkunden am schnellsten

Interessant ist  aber auch der Vergleich zwischen privaten und öffentlichen Haushalten sowie den Unternehmen. Gemäss Intrum-Studie bezahlen Verbraucher die Rechnungen nach durchschnittlich 35 und Unternehmen nach 40 Tagen. Die öffentliche Hand benötigt dafür 45 Tage. In Europa beträgt die Frist für die Begleichung der Rechnungen bei den Verbrauchern 40 und bei der öffentlichen Hand 65 Tage.

Europäische Firmen pessimistischer als jene der Schweiz

Die verzögerten Zahlungseingänge machen laut Studie vielen Unternehmen zu schaffen. 28 Prozent aller Firmen in Europa betrachten sie als Existenz bedrohend und für 45 Prozent verhindern sie das Wachstum der Firma. Als weniger gravierend schätzen Schweizer Firmen die Folgen schlechter Zahlungsmoral ein. Nur jeweils 11 Prozent sehen in den verspäteten Zahlungseingängen eine Gefahr für Wachstum oder gar die eigene Existenz.

Der European Payment Index und der Risk Index sind kostenlos zu bestellen unter diesem Link .

Nouriel Roubini sagt im CNBC-Interview Weltwirtschaftskrise für 2013 voraus [VIDEO]

2013 könnte für die Weltwirtschaft ein dramatisches Jahr werden, denn angesagt ist ein „Perfect Storm“. Diese beunruhigende Voraussage wagt Nouriel Roubini in einem Exklusivinterview mit dem Fernsehsender CNBC. Roubini hat wie der amerikanische Ökonom Robert Shiller die Finanzkrise ziemlich präzise prognostiziert.

Den „Sturm“ verursachen könnten laut Roubini die hohe Staatsverschuldung wichtiger Volkswirtschaften, die Wachstumsschwäche der amerikanischen Wirtschaft und hohe Rohstoffpreise. Zusätzliche Probleme bereitet die Eurokrise, während in China die Wirtschaft eine Überhitzung zeige mit der schlechten Aussicht eines „hard landing“. Bestimmte Probleme seien laut Roubini bekannt, doch würden diese nicht angepackt und nach wie vor auf die Zukunft verschoben. Deshalb bestehe die Gefahr, dass sich voraussichtlich 2013 die verschiedenen negativen Entwicklungen zu einem „Perfect Storm“ überlagern könnten, so Roubini.

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Nouriel Roubini ist Chef von Roubini Global Economics sowie Professor für Ökonomie an der Stern School of Business der New York Univesity. Roubini.com gilt gemäss Forbes, Wall Street Journal und The Economist als eine der besten Adressen im Web, was wirtschaftlichen Sachverstand anbelangt.

 

Borrowing Base als Form der Wachstumsfinanzierung

Weinliebhaber schätzen die geschmackliche Note von Barrique. Doch die dafür nötige Lagerung ist zeitintensiv – mit der Konsequenz einer hohen Kapitalbindung. Mit dem in der Schweiz noch weitgehend unbekannten Kreditmodell des Borrowing Base lässt sich die Vorratshaltung gezielt für die Wachstumsfinanzierung einsetzen. Produktionsunternehmen in Europa greifen immer mehr auch auf diese in den USA verbreitete Finanzierungsform zurück. Vorteil: Der Kreditrahmen verändert sich entsprechend mit der Höhe des Umlaufvermögens.

Kredithöhe gemäss Buchwerten der Warenbestände

Im Gefolge der Finanz- und Eurokrise ist bei Banken per Gesetz ein anderer Umgang mit Risiken gefordert, was Auswirkungen auf die Gewährung von Firmenkrediten hat. Deshalb hielten Unternehmen bei der Finanzierung nach Alternativen Ausschau. Eine der möglichen alternativen Finanzierungsformen stellt Borrowing Base dar. Die Belehnungsgrundlage, wie sich Borrowing Base übersetzen lässt, kam ursprünglich bei international tätigen Handelsunternehmen sowie im Rohwarenhandel zum Einsatz. Beispielsweise können Käsereien in Italien ihre Lagerbestände an Parmesan als Sicherheit für Kredite einsetzen, was während der zweijährigen Reifephase zusätzlich Liquidität erschliesst.

Beim Borrowing Base bemisst sich die Kredithöhe an den Buchwerten der Warenbestände. Als wesentlicher Unterschied zur klassischen Kreditfinanzierung, bei der auf Bürgschaften und andere Kreditsicherungsinstrumente zurückgegriffen wird, fokussiert Borrowing Base ausschliesslich auf die Besicherung mittels Warenbestand und Forderungen.

Abbildung 1. Beispiel für einen Borrowing Base-Kredit

Regelmässige Meldung des Sicherheitsbestands

Basis der Kredithöhe ist der Bruttosicherungswert des Umlaufvermögens, von dem bestimmte Abschläge zu tätigen sind. Die Kredithöhe bemisst sich aus der Summe von Nettoforderungen und Nettowarenwert. Demnach schwankt die Höhe des Kredits mit den Sicherheitsbeständen. Dabei ist wichtig, dass Kreditgeber und Kunde jederzeit über den Umfang des beanspruchten Kredits Bescheid wissen. Der Kunde verpflichtet sich, dem Kreditgeber jeweils den Bestand der Sicherheiten zu melden (je nach Situation wöchentlich oder monatlich). Beleihungsgrundlage sind ausschliesslich Lagerbestände des Umlaufsvermögens wie Rohstoffe, Halbfabrikate und Fertigprodukte sowie Forderungen. Speziell eignen sich Endprodukte und Rohstoffe, da sich bei diesen Bilanzposten der Marktpreis leichter bestimmten lässt als bei den spezifischen Halbfabrikaten. Entscheidend aus Sicht der Kredit gebenden Bank im Fall eines Rückgriffs auf die Lagerbestände ist die schnelle und reibungslose Verwertung.

Instrument für Wachstumsfinanzierung ab einem bestimmten Umsatzvolumen

Da sich die Kredithöhe dem Umfang der Bestände in der Bilanz anpasst, ist die Finanzierungsform insbesondere für die Wachstumsfinanzierung geeignet. Borrowing Base ist auch für Unternehmen von Vorteil, die sich mit stark schwankenden Material- und Rohstoffpreisen herumschlagen müssen. Bei Preissteigerungen von Waren und Produkten lässt sich der grössere Finanzierungsbedarf dem höheren Umsatz anpassen. Als weiteren Vorteil lassen sich aufgrund der Besicherung bessere Zinskonditionen realisieren, da der normalerweise angesetzte Risikozuschlag reduziert werden kann. Borrowing Base kommt in Deutschland üblicherweise ab einem Umsatzvolumen von rund 10 Millionen Euro zum Einsatz.

Weitere Links

  • Eine spezialisierte Homepage zum Borrowing Base finden Sie hier.

IAS/IFRS, IASB, SIC/IFRIC, EFRAG, ARC – Was die Kürzel bedeuten

Wir befinden uns immer auf dem letzten Stand des Irrtums. So oder ähnlich deutet man in den Naturwissenschaften den Umstand, dass heute gültige Wahrheiten morgen veraltet sein können. Ähnlich verhält es sich mit den internationalen Rechnungslegungsnormen. Technischer Fortschritt, Globalisierung, die Entstehung grösserer politischer und wirtschaftlicher Einheiten oder die jüngste Finanzkrise erfordern eine Anpassung der Standards an neue Gegebenheiten.

Neu Bezeichnung nach der Restrukturierung von 2001

Zentrales Gremium für die Herausgabe von Normen im Rahmen der International Financial Reporting Standards (IFRS) ist das International Accounting Standard Board (IASB). Das international zusammengesetzte Gremium umfasst 14 Mitglieder, die vom International Accounting Standards Committee Foundation (IASCF) ernannt werden. Bis zur Restrukturierung im Jahr 2001 trugen die Normen die Bezeichnung International Accounting Standards (IAS). Statt von IAS spricht man heute von IFRS, seit 2001 werden die neuen IAS mit der Abkürzung IFRS versehen. Teilbereiche der Rechnungslegung, die einer Vorschrift bedürfen, deren Interpretationsspielraum bei der Anwendung jedoch relativ breit ist, wurden vor dem Jahr 2001 vom Standing Interpretation Committee (SIC) betreut. Diese Funktion übernahm später das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), in dem 12 Mitglieder die Standards im Sinne einer konformen Rechnungslegung interpretieren.

EU bringt ihr politisches und wirtschaftliches Gewicht ein

Eine Expertengruppe, die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG), vertritt beim IASB die Interessen der europäischen Staaten. Die EFRAG berät die Europäische Kommission in technischen Belangen zur Rechnungslegung. Dieses Gremium empfiehlt beispielsweise, ob ein vom IASB verabschiedeter Standard anzunehmen oder abzulehnen sei. Begründen muss die Europäische Kommission ihren Entscheid gegenüber dem Accounting Regulatory Committee(ARC), in dem alle europäischen Mitgliedstaaten vertreten sind. Damit nicht die Gefahr besteht, dass die europäischen Staaten in Sachen Rechnungslegung ein Sonderzüglein fahren, wird ein Standard entweder in der Fassung des IASB übernommen oder verworfen. Mit dem Vorgehen ist Gewähr geboten, dass sich die Standards zu einem Regelwerk entwickeln, das weltweit Anwendung findet.

Auslegung der Standards durch die EU finden Sie hier.

Fast Close als Instrument für die Optimierung innerbetrieblicher Prozesse

Ganze 10 Tage benötigt der Grosskonzern General Electric, um einen Quartalsbericht zu erstellen. Und bei Cisco liegen die Halbjahreszahlen bereits eine Woche nach Quartalsabschluss vor. Fast Close at its best.

Fast Close umfasst die zeitnahe Bereitstellung der Jahresabschlusszahlen – und zwar mit voller rechtlicher Geltung. Oft werden nach dem Jahresabschluss vorab die wichtigsten Zahlen wie Umsatz, Brutto- und Reingewinn veröffentlicht, während der vollständige Jahresbericht zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt vorliegt. Doch lassen sich Rückschlüsse auf Geschäftsverlauf, Finanzlage und Sicherheitsbelange nur aufgrund der gesamthaft vorliegenden Jahreszahlen ziehen. Die entscheidungsrelevanten Zahlen liegen beim Fast Close somit weit vor den gesetzlich vorgeschriebenen Terminen vor. Gesellschaftsrechtliche, rechnungslegungsbezogene und börsenbezogene Normen sehen verschiedene Fristen für einen Abschluss vor.

Im Schweizer Gesetz ist keine explizite Vorgabe einer Abschlussfrist verankert, allerdings geht man in der Praxis in Anlehnung an gesetzliche Vorschriften für die Aktiengesellschaft (OR 699) von einer Frist von sechs Monaten aus. Die SIX Swiss Exchange AG sieht gemäss ihren Richtlinen zur Rechnungslegung in Artikel 10 eine Abschlussfrist von 4 Monaten vor (nach Ende des Geschäftsjahres).
Noch wichtiger als die Erkenntnis, dass aktuellste Zahlen für ein Führungsinstrument essenziell sind und die Stakeholder ein Anrecht auf möglichst frühzeitig verfügbare Abschlusszahlen haben, ist die innerbetriebliche Wirkung des Fast Close.

Mit Fast Close die Abläufe für den Abschluss neu organisieren

Grundsätzlich handelt es sich bei der Erstellung des Abschlusses um ein Organisationsproblem. Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers beanspruchen beim Abschluss vor allem die Intercompany-Abstimmung, die Erstellung des Anhangs und des Einzelabschlusses sowie die Konsolidierung übermässig viel Zeit und Ressourcen. Zeitaufwendig sind laut Studie auch die Harmonisierung des internen und externen Berichtwesens und die Handhabung der parallelen Rechnungslegung (OR – Swiss GAAP FER – IFRS) sowie die Erstellung des Geschäftsberichts.

Doch was sind Kernelemente beim Fast Close? Um die Prozedur für einen Jahresabschluss massiv zu verkürzen, sind grundsätzlich Massnahmen im mehrere Stossrichtungen erforderlich:

  • Optimierung der Prozesse für die Informationsbeschaffung
  • Sammlung und Aufbereitung der abschlussrelevanten Daten im Laufe des Geschäftsjahres
  • Vereinfachung der Bewertung

Beim Einzelabschluss beispielsweise bindet die Erstellung des Inventars in erheblichem Ausmass Ressourcen. Eine Möglichkeit ist, durch permanente Inventur à jour zu sein. Optimieren lassen sich die Inventurarbeiten, indem nur Teilbestände durch jährlich rotierende Stichproben erfasst werden, während Kleinteile pro Jahr summarisch bewertet werden.

Schnellerer Abschluss und Anstoss zur Optimierung in anderen Bereichen

Verbesserungspotenzial, die einen Fast Close ermöglichen, sieht die PwC-Studie konkret bei verschiedenen Punkten. Neben der Schaffung integrierter Systeme mit gleichzeitiger Reduktion der Schnittstellen erlauben folgende Bereiche Optimierungen:

  • Schulung der Mitarbeiter im Bezug auf die Konzernanforderungen im Einzelabschluss
  • Einheitliche Bilanzierungs- und Kontierungsrichtlinien (konzernweiter Kontenrahmen)
  • Reduktion der Prozesskomplexität beim Abschluss
  • Vorgabe von Bewertungsmethoden und Wesentlichkeitsgrenzen (Inventar)
  • Aufbau und Monitoring definierter Qualitäts- und Konzernstandards
  • Einheitliche Kostenstruktur

Die Ansatzpunkte zeigen, dass zwar viele der Methoden im Accounting und in der Revision bereits Anwendung finden und das Rad nicht neu erfunden wird, doch im Hinblick auf ein Fast Close kann die Summe der Massnahmen mehr bringen als einzelne Verbesserungsübungen. Zudem ergibt sich Optimierungspotenzial auch in Bereichen, die nur indirekt mit dem eigentlichen Abschlussprozess zu tun haben. Ein Zusatznutzen ist die Verbesserung beim Image. Einem Unternehmen, das die Zahlen derart im Griff hat, traut man auch auf anderen Gebieten Höchstleistungen zu.

Kybernetik als Instrument im strategischen Findungsprozess und in der Planung

Gemäss St. Galler Management-Modell sind Unternehmen in verschiedene Sphären eingebettet. Bei der strategischen Planung sind technische, wirtschaftliche, soziale oder rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Wollen Unternehmen langfristig erfolgreich im Markt agieren, müssen sie sich an Veränderungen in den verschiedenen Umweltsphären anpassen. Solchen Veränderungsprozessen sind Unternehmen dauernd ausgesetzt. Dramatische Veränderungen in der Umwelt können ein Unternehmen sogar akut bedrohen – für eine Anpassung der Strategie ist es dann zu spät. Deshalb sollten Unternehmen Veränderungen in den für sie relevanten Umweltsphären die nötige Beachtung schenken.

Dynamik und viele Variablen

Die Kybernetik bietet ein Instrumentarium, welches die Einflüsse der Umwelt auf Unternehmen beschreibt. Verschiedene Wissenschaftler haben zum Entstehen der Theorie beigetragen, wobei es Frederic Vester war, der den Ansatz in den 70er Jahren populär gemacht hat. Die Theorie zeigt auf, wie sich Zustände eines Systems verändern können und wie verschiedene Bereiche einander beeinflussen. Charakteristisch für ein komplexes System  ist, dass es aus einer Vielzahl von Variablen besteht und dass die Veränderungsprozesse dynamisch ablaufen. Solche Systeme können hochdynamische Märkte sein oder ganze Volkswirtschaften. Auch in der Natur kennt man eine Vielzahl von Beispielen für dynamische Systeme. Weil in einem Fischteich natürliche Fressfeinde fehlen, wächst die Zahl der Karpfen derart stark an, bis das Nahrungs- und Platzangebot knapp wird. Diese Stresssituation führt dazu, dass sich die Population wieder reduziert, bis die Fische wieder genügend zu fressen haben.  Entscheidend beim kybernetischen Ansatz ist der Begriff der Rückkoppelung. Sie ist innerhalb des Systems ein sich selbst verstärkender Regelkreis, wobei die Veränderungsrichtung positiv oder negativ sein kann.

Indikatoren zeigen Veränderungen frühzeitig

Nach der Auslegeordnung der relevanten Variablen aller wichtigen Sphären gilt es in einem zweiten Schritt im Rahmen des vernetzten Denkens die einzelnen Einflussgrössen zu kategorisieren. Im Fokus stehen dabei bestimmte Variablen, die sich aus Sicht des Unternehmens beeinflussen lassen. Andere Variablen reagieren stark auf äussere Einflüsse, entziehen sich jedoch praktisch einer direkten Einflussnahme. Es handelt sich um so genannte Indikatoren. Sie lassen Veränderungen in einer Umweltsphäre frühzeitig erkennen.

Neue Sichtweisen auf die Umwelt

Die Kybernetik erlaubt eine systematische Auseinandersetzung mit der Zukunft und der Umwelt sowie einen gezielten Einsatz der Ressourcen. Der Ansatz zeigt für ein Unternehmen mögliche Konsequenzen auf, wenn man ein System mit Extremwerten bestimmter Variablen durchdenkt (Sensitivitätsanalyse). Sie eignet sich zur Absteckung des Ereignisraums oder als Vorausanalyse zur Szenario-Technik. Die Methode ermöglicht bei der Planung neue Sichtweise auf die verschiedenen Umweltsphären.