Offenbar ist die Schweizer Industrie gut ins Jahr 2014 gestartet. Der Schweizer Einkaufsmanager-Index (Purchasing Managers‘ Index – PMI) ist im Januar auf 56.1 Punkte gestiegen und liegt damit gerundet um einen Punkt höher als im Dezember (revidierter Wert: 55.0; bisher: 53.9). Der Index-Wert von 56.1 deutet auf ein Wachstum über dem langjährigen Trend hin, wie der Fachverband für Einkauf und Supply Management (www.procure.ch) in einer Mitteilung schreibt. Der Fachverband erstellt den Index in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse.
Der Blick auf die Subkomponenten zeige zudem, dass das Wachstumsbild ausgeglichener sei als in den Vorjahren. Trotz dynamischer Produktion legte der Auftragsbestand im Januar weiter zu, wobei sich auch die entsprechenden Subkomponenten in der Wachstumszone auf 56.1 Punkte («Produktion») bzw. 60.4 Punkte («Auftragsbestand») erhöhten. Der Lagerabbau scheint laut Mitteilung zu Ende zu gehen («Lager Verkauf»: 50.3, «Lager Einkauf»: 47.9 Punkte). Die Zunahme der Einkaufsmenge (53.9 Zähler) spiegelt eine gewisse Zuversicht der Unternehmen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung wider. Gleichzeitig stellte die Industrie weiter Personal ein, wenn auch mit leicht geringerer Dynamik, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Demnach sank die Subkomponente «Beschäftigung» um 0.7 Punkte auf 52.8 Zähler. Beschleunigt zunehmende Lieferfristen («Lieferfristen» nahm um 1.4 Punkte auf 57.2 Zähler zu) deuten zudem darauf hin, dass die Kapazitäten gut ausgelastet sind und die Unternehmen diese allenfalls ausbauen werden, um Lieferengpässe zu vermeiden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Der US Manufacturing Index (PMI) ist im Januar 2014 auf 53.7 Punkte gefallen von 55.0 Punkten im Dezember, wie der Finanzinformationsdienst Markit heute Nachmittag in einer Mitteilung schreibt.